NEURALTHERAPIE
Mittels der therapeutischen Lokalanästhesie (Neuraltherapie) werden akute und chronische Schmerzen, Funktionsstörungen und Krankheiten mit einem lokalen Betäubungsmittel behandelt. Die Substanz wird in den Muskel, in die Haut oder unter die Haut gespritzt.
Es werden verschiedene Therapieformen unterschieden:
1. Segmenttherapie
Das Mittel wird in die Schmerzprojektionszonen (Reflexzonen, Muskeldruckpunkte entsprechend Triggerpunkte) bzw. in die Hautareale (Dermatome der schmerzhaften Struktur) gespritzt.
2. Störfeldanästhesie
Unter einem Störfeld versteht man ein krankhaft vorgeschädigtes Gewebe z.B. Narben oder nicht nervenversorgte (denervierte) Zähne.
3. Lokale Therapie am erkrankten Organ
Spritzentherapie an Sehnen, Bändern, Kapseln und Gelenken
4. Örtliche Betäubungsmittel
An organischen und vegetativen Leitungsbahnen (z.B. Nervenblockaden)
